Über die Teilnahme an Pitches und die Zielgruppen von ofischer communication

Kürzlich wurde ofischer communication von einer nahe gelegenen Stadtverwaltung aufgefordert, an einem so genannten Pitch, also an einer Wettbewerbsausschreibung, teilzunehmen. Nach dem Studium der Ausschreibungsunterlagen haben wir abgelehnt. Natürlich nicht, ohne dem verantwortlichen PR-Manager der Stadt zu versichern, dass wir uns geehrt fühlten, in die engere Wahl dieser übrigens geschlossenen Ausschreibung gekommen zu sein.

Doch warum haben wir nicht einfach mitgemacht? Schließlich war es eine PR-Ausschreibung mit Elementen der Unternehmenskommunikation, strategischer Planung und explizit auch reiner Öffentlichkeitsarbeit. Da sollte man meinen, dass sei doch wie maßgeschneidert für eine PR-Agentur, die mit dem Slogan „Emotionale Public Relations für erklärungsbedürftige Themen“ wirbt. Doch haben wir uns Ende 2006 entschlossen, von der Branchenvielfalt, die wir damals noch bedienten, Abstand zu nehmen und uns als Agentur auf den Maschinen- und Anlagenbau, den Werkzeugbau sowie die Metallindustrie zu fokussieren. Generell ist daraus nun eine Spezialisierung auf B2B-Kommunikation und Industriegütermarketing geworden. Die aktuellen Schwerpunktbranchen von ofischer communication sind Chemie und Metallverarbeitung.

Damit wären wir wieder bei der Ausschreibung der Stadtverwaltung bei Bonn. Gegenstand war nämlich die Vermarktung einer größeren Bebauungsfläche an Privatpersonen, die darauf ihre Wohnhäuser bauen sollen. Der Grund unserer Absage: Falsches Thema, falsche Zielgruppe. Die Reaktion des städtischen PR-Managers: „Wir hatten bemerkt, dass Sie sich auf Business to Business spezialisiert haben, aber dachten, dass erklärungsbedürftige Themen gut passe.“ Insgesamt hat der Beamte unsere Absage jedoch positiv aufgenommen, weil ihm die klare Linie einleuchtete.