SMM im Industriegütermarketing – wer macht was? Einige Beispiele

Für Personalmarketing ist SMM wie geschaffen. Normalerweise mühselige und bürokratische Dialoge werden erheblich beschleunigt und bekommen einen sympathischen Touch. Das kann man hier bei BASF beispielhaft erleben.

Auf seiner Main Page bei facebook verrät BASF dann auch, wie es geht.

Hier ein exemplarischer Dialog:

Sansibart Login: „Liebe BASF, erstmal Bravo zu eurem FB Auftritt! Mich würde interessieren, wie Ihr die Einträge auf der Pinnwand „bearbeitet“. Macht ihr das zentral? Und wie geht ihr da mit den verschiedenen Sprachen um? Wäre super, eine Antwort zu bekommen. LG“

BASF: „Lieber Sansibart Login, vielen Dank für das Lob. Die Hauptsprache für diese BASF Facebook Seite ist Englisch. Bei Fragen in anderen Sprachen versuchen wir nach Möglichkeit in der gleichen Sprache zu antworten. Zum Glück sind in dem globalen Team der BASF viele Sprachen vertreten. Um die Pinnwand kümmert sich ein kleines Redaktionsteam, das wir in Kürze noch einmal vorstellen werden.“

Sansibart Login: „Ganz herzlichen Dank für die Antwort. Man sieht, ihr nehmt den Dialog ernst. Gerne werde ich das als gutes Beispiel nehmen. Auf die Vorstellung des Teams freu ich mich. Lieber Gruss – und weiter soo ;-)“

Also, worum geht es? Ganz klar um den persönlichen und zeitnahen Dialog mit der Einzelperson.
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Einen eher personenzentrierten Zugang zu SMM verfolgt der Arbeitgeberverband Nordmetall auf facebook . Pressesprecher Peter Haas posted regelmäßig auf seiner eigenen Facebookseite zu Verbandsthemen.
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Hingegen hat Siemens Deutschland auf seiner Site keine Social Media Buttons und ist auch auf facebook für Industriegüter nur mit einem Wiki-Eintrag vertreten.
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Obwohl die Homepage der Bayer AG hoch emotional ist, gilt dies (noch) nicht für den Wiki-facebook-Eintrag von Bayer.
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Die Heidelberger Druckmaschinen AG bemüht sich, hat auch diverse SMM-Buttons auf ihrer Homepage, nur der Dialog auf facebook kommt noch nicht so recht in Gange.

Und hier noch ein Tipp zur Nutzung von Twitter, der meiner Meinung nach aber auch für facebook gelten sollte: „Offenheit, Monitoring, Proaktivität.“ Von Björn Eichstädt, im Interview mit dem Magazin für B2B-Marketing, Indukom.