„Einfach mal ’ne PR schalten“ – seriöses Vorgehen in der Öffentlichkeitsarbeit

Kunden fordern uns als PR-Agentur immer wieder auf, doch „eine PR“ zu schalten. Dabei handelt es sich um ein weit verbreitetes Missverständnis.

PR bedeutet schließlich Public Relations, also Öffentlichkeitsarbeit und meint einen Informationsservice für Journalisten. Wir bieten also in unserem Kernsegment B2B-Kommunikation und Industriegütermarketing der Fachpresse Informationsmaterial an. Die Journalisten sind natürlich in keinster Weise verpflichtet, dieses anzunehmen oder es zu veröffentlichen. Sie können es verwenden, um daraus Beiträge für ihre Fachpublikationen in Print und Web zu texten und zu gestalten. Denn natürlich gehören dazu auch attraktive Fotos und Infografiken.

Allerdings entscheidet der Journalist bzw. Reporter oder Redakteur immer noch selbst, was er für veröffentlichungswürdig erachtet. Entsprechend reagiert er auf den Wunsch, doch „eine PR zu schalten“ zu Recht allergisch.

Wenn etwas geschaltet werden soll, dann sollte es sich um eine Werbeanzeige handeln und mit dieser wendet man sich dann an die Anzeigenabteilung der Fachpresse. Natürlich gibt es die Sonderform der redaktionellen Anzeige, doch diese ist letztlich eine Werbekrücke, die auch bezahlt werden muss. Also gilt auch hier: Ansprechpartner Anzeigenabteilung.

Dass die reine Lehre nicht immer in dieser Form funktioniert, liegt in nicht unerheblichem Maße am Gewinnstreben der Fachpresse, die oftmals bereit ist, reine redaktionelle Strecken zu verkaufen und diese nicht als Werbung zu kennzeichnen. Doch darüber möchte ich ein andern mal schreiben.

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